Massnahmen zur Kurzarbeit

Bei der Kurzarbeit werden die Arbeitszeiten befristet verkürzt, wenn ein erheblicher Arbeitsausfall vorliegt. Die Grundlagen der Corona-Kurzarbeit galten für Betriebe und Arbeitgeber, die von den Folgen der COVID-19-Pandemie betroffen waren.

Der Anspruch auf Corona-bedingte Kurzarbeitsentschädigung endete per 30. Juni 2022. Anträge auf Bewilligung und Abrechnung Corona-bedingter Kurzarbeit können daher längstens bis und mit der Abrechnungsperiode Juni 2022 gestellt werden. Für diese gelten weiterhin die Bestimmungen der COVID-19-ALVV.

Für Anträge auf Bewilligung und Abrechnung von wirtschaftlicher Kurzarbeit, die über den 30. Juni 2022 hinausgehen bzw. ab 1. Juli 2022 neu gestellt werden, gilt das normale Antragsverfahren. Bitte beachten Sie hierzu insbesondere die geltenden Formvorschriften und Fristen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der Arbeitslosenversicherung:

https://www.llv.li/inhalt/12206/amtsstellen/kurzarbeitsentschadigung-kae

 

Wie können Sie Kurzarbeitsentschädigung geltend machen?

Verlängerung einer bereits erteilten Bewilligung

Wurde Ihrem Betrieb die Bewilligung für Kurzarbeit bereits erteilt, so müssen Sie für eine Verlängerung der Bewilligung keine erneute Voranmeldung beim Amt für Volkswirtschaft einreichen. Es genügt, wenn das Abrechnungsformular für den betreffenden Monat innerhalb der drei darauffolgenden Monate beim Amt für Volkswirtschaft eingereicht wird. Das Amt für Volkswirtschaft prüft dann im Rahmen der Abrechnung, ob die Anspruchsvoraussetzungen weiterhin erfüllt sind. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter Abrechnung Kurzarbeit.

Verordnung über befristete Massnahmen im Bereich der ALV iZm Coronavirus LGBI. 2020 NR. 138

https://www.gesetze.li/konso/2020138000

Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus LGBl. 2020 Nr. 206

https://www.gesetze.li/konso/2020206000